Archive for the ‘Allgemein’ Category.

Aufruf der AKNW zur Route der Wohnkultur

von der Seite der AKNW:

Projekt der Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet
Route der Wohnkultur – Aufruf zur Mitwirkung

„Wie wohnst Du?“ Diese Frage drückt nicht in erster Linie individuelle Neugier aus, sondern ein tiefer gehendes Interesse an dem befragten Menschen. Denn die Wohnung sagt viel über den Bewohner, über sein Selbstbild, aber auch seine Biografie und oftmals auch über die Geschichte seines Quartiers aus. Mit ihrer Aktionsplattform „NRW wohnt“ befasst sich die Architektenkammer über einen Zeitraum von zwei Jahren intensiv mit dem Thema „Wohnen“. Nun engagiert sich die Kammer darüber hinaus in einem neuen Projekt, das zu einem offiziellen Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ernannt worden ist. Gemeint ist die „Route der Wohnkultur“.

In Anlehnung an die bekannte „Route der Industriekultur“ und an das erfolgreiche Konzept „Tag der Architektur“ wollen die Initiatoren der Route der Wohnkultur interessierten Gästen der Kulturhauptstadt im Jahr 2010 aus dem In- und Ausland ermöglichen, sich einen lebendigen, möglichst realistischen Eindruck von der Vielfalt des Wohnens im Ruhrgebiet zu verschaffen. Dazu sollen in zehn Städten jeweils fünf bis sieben Objekte gefunden werden, deren Bewohner dazu bereit sind, ihre Wohnräume für Gäste zu öffnen und mit den Besuchern über das Wohnen im Revier zu sprechen.

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Treffen des Lenkungskreises

Am 24.6.2008 traf sich der Lenkungskreis der Route der Wohnkultur. Neben dem Austausch von neuen Informationen der Projektpartner stand die konzeptionelle Weiterentwicklung des Projektes im Mittelpunkt der Diskussion. Aufbauend auf dem Kreativworkshop diskutierten die Anwesenden Fragen zur Organisation der Projekte in thematischem und räumlichem Zusammenhang. Die Projektautoren werden die Anregungen aufnehmen und in den kommenden Wochen weiter schärfen.

„Route der Wohnkultur“ offizielles Projekt der RUHR.2010

Mit dem offiziellen Schreiben der Kulturhauptstadt 2010, welches dem Büro in dieser Woche zuging, wird das Projekt „Route der Wohnkultur“ offizielles Kooperationsprojekt der RUHR.2010.

Wir danken allen, die bisher das Projekt unterstütz haben, freuen uns auch zukünftig über eine gute Zusammenarbeit und sind gespannt auf die Entwicklungen, die das Vorhaben bis 2010 nehmen wird.

Kreativworkshop zur weiteren Entwicklung

Am 10.6.08 fand ein Workshop statt, bei dem neben den Projektautoren Vertreter der RUHR.2010, des Europäischen Hauses der Stadtkultur, eine Vertreterin des Kulturhauptstadt Rotterdam 2001 sowie ein Vertreter eines Kommunikations- und Grafikbüros über die weitere konzeptionelle Stärkung des Projektes diskutierten. Die Auseinandersetzungen produzierten interessante Erkenntnisse, diese werden auf dem Treffen des Lenkungskreises vorgestellt werden.

Netzwerkkonferenz Route der Wohnkultur

Am 23.04.2008 fand im stadtbauraum Gelsenkirchen auf Einladung des Europäischen Hauses der Stadtkultur (Ulrike Rose und Katja Aßmann) und des Planungsbüros STADTIDEE (Lars Niemann und Thorsten Schauz) eine Veranstaltung statt, auf der der aktuelle Stand des Projektes „Route der Wohnkultur“ allen anwesenden und potenziellen Projektpartnern vorgestellt wurde. Ziel des Treffens war ein gegenseitiges kennen lernen der Beteiligten, die Diskussion der Projektidee und weiterer Arbeitsschritte sowie die Verständigung über das organisatorische und finanzielle Engagement aller Beteiligter.

Projektstand März 2008

Derzeit werden die Projektsteckbriefe vervollständigt. Im April ist eine „Netzwerkkonferenz“ mit allen unterstützenden Institutionen und Einrichtungen vorgesehen.

Tag der Wohnkultur 2007

Am 13. September 2007 öffnet die Gelsenkirchener Siedlung Schüngelberg ihre Wohnungstüren:
Am Tag der Wohnkultur stellt sich die Siedlung vor – mit ihren neuen und sanierten Wohnungen,
mit ihren Gärten und Schleichwegen, mit ihren Bewohnern und ihren Geschichten. Die
Begegnungen mit der beispielhaften alten Gartenstadt soll zum Anlass genommen werden,
über die Zukunft des Wohnens nachzudenken. Veranstaltungsort: Nachbarschaftshaus in der
Siedlung Schüngelberg. Die Teilnahme an den Veranstaltungen
des Tages ist kostenlos, eingeladen sind alle, die sich für das Thema Wohnkultur
interessieren. (aus dem Ankündigungstext)

Begegnungen mit der Siedlung
Es gibt kaum einen Ort, an dem der Wandel der Wohnkultur so gut ablesbar ist wie in der
Gelsenkirchener Siedlung Schüngelberg. Die alte Gartenstadt ist komplett saniert und in den
90ern erweitert worden. Mehrere Generationen des Wohnens sind hier abzulesen. Am 13. September
2007 wird es erstmals möglich sein, einen Blick in beispielhafte Wohnungen zu werfen,
um zu sehen, wie alte Wohnungen von Bergleuten gemäß der heutigen Bedürfnisse umgebaut
wurden und wie der Gedanke der Gartenstadt in die Jetztzeit übertragen wurde. Alle Interessierten
sind eingeladen, die Siedlung im Rahmen des „Tages der Wohnkultur“ kennen zu
lernen. Dazu werden um 16 und um 17.45 Uhr je sechs unterschiedliche geführte, spannende
Routen durch die Siedlung und die Wohnungen angeboten.

Ein Blick in die Zukunft des Wohnens
Die Siedlung und die vielen Geschichten, die sie erzählt, werden darüber hinaus zum Anlass
genommen, über die Zukunft des Wohnens nachzudenken.
Ab 19 Uhr widmet sich eine Diskussionsveranstaltung im Nachbarschaftshaus dem Thema
„Wie wohnt das Ruhrgebiet morgen?“ Mit dabei sind:

  • Prof. Dr. Roland Günter, Kunst- und Kulturhistoriker
  • Peter Liedtke als Fotograf, der eine fotografische Reise durch die Siedlungslandschaft
  • des Ruhrgebiets
  • Kay Noell; Referatsleiter für den experimentellen Wohnungsbau des Ministeriums für
  • Bauen und Verkehr NRW
  • Thorsten Schauz, Lars Niemann, Stadtidee
  • und BewohnerInnen der Siedlung Schüngelberg

Route der Wohnkultur
Der Tag der Wohnkultur ist eine Vorschau auf die vom Planungsbüro Stadtidee (in Partnerschaft
mit dem Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet) entwickelte Projektidee „Route
der Wohnkultur“ zur Kulturhauptstadt RUHR.2010. Die Route der Wohnkultur will im Kulturhauptstadtjahr
die Vielfalt alltäglicher Wohnwelten Besuchern und Bewohnern des Ruhrgebietes
präsentieren. Sie stellt anhand einer Auswahl von öffentlich zugänglichen, bewohnten
Schauwohnungen, eines Handbuches sowie einer begleitenden Ausstellung ausgewählte Wohnungen
und Wohnquartiere des Ruhrgebietes in einen erlebbaren regionalen Zusammenhang.
Dabei soll sowohl die Innenperspektive, das Wohngefühl, als auch die milieuspezifischen,
städtischen und regionalen Aspekte einer Wohnwelt vermittelt.