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Führung in Essen: GrugaCarree – Eine urbane Oase modernen Wohnens

Führung durch das GrugaCarree mit dem Architekten Axel Koschany

10. Juni und 6. Juli

Im Rahmen des Projektes findet am 10. Juni und 6. Juli 2010 in der Zeit von 16 bis 17 Uhr eine besondere Führung statt: Der Architekt Axel Koschany führt durch das GrugaCarree an der Messeallee in Essen-Rüttenscheid, zeigt die umgesetzten Ideen und Architekturkonzepte und ermöglicht den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen.

2003 gewannen die Koschany + Zimmer Architekten KZA zusammen mit dem Düsseldorfer Büro Petzinka Pink den von der THS ausgelobten Wettbewerb. Beiden Architekturbüros gelang es, die sehr unterschiedlichen Konzepte harmonisch miteinander zu verknüpfen. Seit Ende 2006 wohnen die ersten Mieter im GrugaCarree. „Uns ging es um unverwechselbare Architektur, die mit farbigen Akzenten und Balkonelementen auch ein Augenzwinkern erlaubt. Zwei L-förmige Baukörper schieben sich an den Ecken des Carrees über- bzw. untereinander, so dass versetzte Öffnungen und Durchgänge entstehen – somit werden spannende Ein-, Aus- und Durchblicke ermöglicht“, sagt Christina Maas, GrugaCarree-Projektleiterin bei KZA.  Ebenfalls wurde bei dem Bau mit insgesamt 57 hellen und großzügigen Wohnungen der Aspekt des generationsübergreifenden Wohnens berücksichtigt. Familien mit Kindern, Paare und Singles, Studierende und Senioren: Für alle Bewohner halten die Architekten das entsprechende Raumprogramm bereit. „Wir müssen uns insbesondere als Architekten mit dem demographischen Wandel beschäftigen und uns mit den Bedürfnissen der Menschen, für die wir bauen, auseinandersetzen“, fasst Axel Koschany, geschäftsführender Partner bei KZA, die Ziele zusammen.

Neben der Führung durch das GrugaCarree bietet die „Route der Wohnkultur“ noch weitere Spaziergänge an, bei denen Bewohner führen und besondere Einblicke geben können: am 9. Juni und 6. Juli jeweils um 11 Uhr in der Siedlung Fürst Hardenberg in Dortmund und am 13. August, 10. und 29. September sowie 8. Oktober in der Siedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen.

Die Führungen durch das GrugaCarree am 10. Juni und 6. Juli sind kostenlos.

Treffpunkt: Messeallee 20 – Am Wasserbecken.

Eine Anmeldung ist erforderlich: THS Wohnen GmbH, Telefon: 0209-35975-255.

Spielplan Route der Wohnkultur

Neben dem „Tag der Wohnkultur“ am 19. September bietet das Projekt das ganze Jahr über die Möglichkeit, die einzelnen Objekte zu erleben. Zur Übersicht der Termine von Bustouren, Führungen, Spaziergängen, Theatervorstellungen etc. wurde ein „Spielplan“ entwickelt der einen Überblick über die Aktivitäten gibt. Der Spielplan liegt in den Besucherzentren aus, ist in der Box der Wohnkultur enthalten und kann digital hier geladen werden (PDF 10MB).

Dritter Newsletter der Route der Wohnkultur

Das Kulturhauptstadtjahr ist gut gestartet und auch die Aktivitäten der Route der Wohnkultur haben dank der Unterstützung von vielen Projektpartnern, Förderern und Bewohnern der Projekte begonnen.

Seit Beginn des Jahres werden durch die Tourismusorganisationen der Portalstädte Bustouren und Spaziergänge angeboten, die gute Eindrücke zur Wohnkultur vermitteln und positive Rückmeldungen für das Projekt gegeben haben.

Begleitend zum Projekt sind ab April auch gedruckte Informationen verfügbar.

Den kompletten Newsletter finden Sie als PDF Dokument hier.

Inhaltsverzeichnis des Newsletters:

    Objekte der Route der Wohnkultur auf baukunst-nrw.de

    Das Projekt Route der Wohnkultur kooperiert mit dem Internetportal baukunst-nrw.de der Architektenkammer NRW (Projektpartner) und der Ingenieurkammer Bau NRW. Seit kurzem sind auf den Sonderseiten zur Kulturhauptstadt alle Objekte der Route der Wohnkultur unter einer eigenen Kategorie aufgelistet. Alle Funktionalitäten von baukunst-nrw können somit für die Route der Wohnkultur genutzt werden.

    Katalog zur Route der Wohnkultur

    „Von der Fabrikantenvilla zur Gartenlaube, vom Gründerzeitviertel zum zeitgenössischen Wohnprojekt, von der Hochhaussiedlung zum Fachwerkhaus. Das Alltagswohnen im Ruhrgebiet wird durch die ‚Route der Wohnkultur‘ mit all seinen Eigenheiten und Facetten erlebbar. Dieses Buch dokumentiert Beispiele einer Wohnkultur, die so vielfältig und eigen sind wie das Ruhrgebiet selbst.“

    „From a factory owner‘s villa to a gazebo, from a late nineteenth-century quarter to a contemporary residential project, from high-rise housing to a half-timbered house – the ‚Housing Culture Trail‘ provides visitors with a vivid experience of everyday life in the Ruhr region, with all its qualities and facets. This book documents examples of a housing culture that are as diverse and distinctive as the Ruhr region itself.“

    Mehr Informationen: http://www.routederwohnkultur.stadtidee.de/projektidee/buchpublikation-route-der-wohnkultur

    Der Katalog zur Route der Wohnkultur erscheint im April. Eine Vorbestellung ist ab sofort über den Verlag oder den Buchhandel möglich.

    Klartext Verlagsgesellschaft mbH
    Heßlerstraße 37
    D-45329 Essen / Germany
    Tel.: +49 / 201 / 86 206-0
    Fax: +49 / 201 / 86 206-22
    info@klartext-verlag.de

    Pressetour „Route der Wohnkultur“

    Am 23.2.2010 wurde das Projekt Route der Wohnkultur der Presse offiziell vorgestellt. Dazu kamen ca. 40 Medienvertreterinnen und -Vertreter, die Dank der Unterstützung von Dortmund Tourismus mit einem Bus die Route der Wohnkultur in Dortmund und Bochum bereisen konnten. Ziele waren die Siedlung Fürst Hardenberg, Projekte auf Tremonia und die Hustadt in Bochum. Das schlechte Wetter konnte die gute Stimmung nicht mindern und die Medien bekamen in Gesprächen mit Bewohnern, Beteiligten, Partnern und den Projektautoren einen authentischen Einblick in das Projekt.

    Route der Wohnkultur in NRW.TV

    Am Dienstag, den 23. Februar 2010 – Kabarettistin Sia Korthaus und Baukunst in NRW

    (…) Im Rahmen der Ruhr2010 präsentiert die Architektenkammer NRW ein dynamisches Online-Projekt, dessen Objektpool durch die Eingabe neuer Projekte ständig wächst. Ihr schneller Zugriff auf interessante Objekte aus Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Ingenieurbaukunst in Nordrhein-Westfalen unter www.baukunst-nrw.de. In diesem Zusammenhang passt auch die Seite www.routederwohnkultur.stadtidee.de:Von der Fabrikantenvilla zur Gartenlaube, vom Gründerzeitviertel zum gemeinschaftlichen Wohnprojekt, von der Hochhaussiedlung der 70er Jahre zum Fachwerkhaus im alten Dorfkern – all dies sind Beispiele einer Wohnkultur, die so vielfältig, widersprüchlich und eigen ist, wie das Ruhrgebiet selbst. Gemeinsam mit Christof Rose, dem Pressesprecher der Architektenkammer NRW, werden wir durch diese beiden Seiten surfen und uns voll und ganz dem Wohnen in NRW hingeben! (Quelle: http://www.nrw.tv/sendungen/kultur_uta/kabarettistin_sia_korthaus_und_baukunst_in_nrw/)

    Objektauswahl Route der Wohnkultur

    Das Projekt Route der Wohnkultur hat eine Entstehungsgeschichte von ein paar Jahren hinter sich. Ein besonderes Interesse lag immer wieder auf der Auswahl der Objekte. Welche Objekte sind Teil der Route der Wohnkultur? Wie sind diese Objekte ausgewählt geworden?
    Die Route der Wohnkultur zeigt einen Ausschnitt von spannenden, besonderen Wohnprojekten in der Region. Diese wurden gemeinsam durch die Projektpartner im Lenkungskreis ausgewählt. Der Lenkungskreis ist ein Gremium, welches das Projekt begleitet und inhaltliche Entscheidungen zur Projektentwicklung trifft. Die Herausforderung für den Lenkungskreis war es, aus einem Pool von über 300 Objektvorschlägen diejenigen auszuwählen, die repräsentativ für die vier großen Wohnthemen des Ruhrgebietes stehen: Siedlung, Geschichte und Moderne, Urbanität, Demografie. Dazu gab es ein Verfahren, welches durch das Engagement der vielen Beteiligten geprägt war. Die Projektpartner haben zu Beginn seit 2007 Objekte gesammelt und diese in einen „Pool“ eingespeist. In verschiedenen Stufen wurden Sichtungen, Gruppierungen, geografischen Sortierungen und Beurteilung vorgenommen, schließlich gingen rund 120 Objekte aus der Arbeit hervor, aus denen wiederum in gemeinsamen Diskussionen und Vor-Ort-Bereisungen ca. 60 Objekte vorgeschlagen wurden. In Abstimmung mit den Eigentümern und Bewohnern, welche sich über dieses besondere Detail ihrer Wohnsituation freuen, wurden diese schließlich Teil der Route der Wohnkultur.

    Video der RUHR.2010 stellt das Projekt Route der Wohnkultur vor